14.
Okt
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Kategorie: Augmented Reality

WE ARE AR berichtet: InsideAR 2013

Eines vorweg: Wer über die InsideAR läuft merkt schnell, dass sich AR immer weiter von Gimmick-Marketing-Apps hin zu Anwendungen mit fokussiertem Einsatzgebiet entwickelt. Der Großteil der Aussteller und Vorträge zeigte Lösungen für AR in Industrie und Automobilwirtschaft. Ergänzt um Google Glass und andere Wearable Devices.

 

Die InsideAR in München am 10. und 11. Oktober 2013 – organisiert von der AR Technology-Company Metaio – zählt mittlerweile zu den größten Messen für Augmented Reality in Europa. „Always Augmented, Always on“, beschreibt Metaio-Gründer und CEO Thomas Alt das Leitmotto. Ein paar Eindrücke fasst WE ARE AR mit Video, Posts und Tweets zusammen. Hannes Schleeh (@schleeh) von Bloggercamp.tv hat die InsideAR auf Film gebracht und die Keynote live übertragen.

 

 

Google Glass zum Ausprobieren

Was war das Objekt der Begierde? Natürlich: Google Glass.

 

Auf alle Fälle wollte ich die Brille auch mal entdecken. Ein paar Anläufe hat’s gebraucht. Entweder gab es wie erwartet eine Schlange zum Anstehen oder der Akku war leer – 15 Minuten AR verlangen dem Gerät alles ab. Aber ich habe es zusammen mit unserem Senior Software Engineer Pat Guttner geschafft. Zuerst musste ich das Bild im Display suchen. Natürlich ist es kleiner als in den Bildern zu vermuten. Nur ist es ungewohnt nach oben zu schauen. Sehr leicht ist die Glass. Auf alle Fälle war es eine interessante Erfahrung – mehr davon bitte.

 

 

Quo vadis AR?

Die Anwendungen kamen dieses Mal überwiegend aus Industrie und Automotive. Ein Beispiel zeigt der Tweet von Computerwoche-Redakteur Manfred Bremmer (@CWmobil). Zwischendurch hat es wie auf einer Automobil-Messe ausgesehen. Dies nützt der Entwicklung von AR zu einem Interface mit Nutzen und Mehrwert.

Ob Service, Maintenance oder Schulung – Augmented Reality bereichert die Automobilwirtschaft. VW nutzt AR für Servicezwecke im Test beim Konzeptmodell XL1, Daimler wiederum hat ein Navigationssystem entwickelt, das die Richtungspfeile in die reale Umgebung einblendet und für eine genauere Betrachtung sorgt. Ich hatte die Möglichkeit in der R-Klasse mit AR-Navi mitzufahren und konnte mich von der realistischen Navigation überzeugen. Zwar gibt es noch Verbesserungspotenzial, wo momentan die Pfeile Radfahrer und andere Personen überdecken können, dennoch ist die Darstellung sehr exakt.

Print lebt wieder

Die AR-Printspezialisten von Pixories (@pixories) haben eine einfache Möglichkeit vorgestellt, digitale Gruß- und Weihnachtskarten zu erstellen und mobil zu versenden. Für Geschäftsführer Rainer Lonau (@rainerlonau) stand bei der Entwicklung die einfache Bedienung im Vordergrund. Ganz aktuell können Glückwünsche für Babies versendet werden. Damit fördert Pixories nicht nur die Entwicklung von AR sondern auch die Steigerung der Geburtenrate. Mehr Karten, mehr Babies, Danke Pixories.

Fazit

Vergleicht man die InsideAR mit dem Vorjahr, dann sind zwei Dinge ersichtlich: Einerseits hat die Messe an Bedeutung gewonnen, was die Anzahl der Besucher und die Qualität der Aussteller zeigt. Andererseits bewegt sie sich thematisch stärker in Bereiche, in denen Augmented Reality deutliche Mehrwerte bietet. Neben Automotive und Industrie gehören dazu die Bereiche Real Estate und Big Data. Als Schnittmenge der verschiedenen Branchen hat auch die Markenkommunikation und Distribution ihren Einsatz gefestigt.

Macht’s gut bis zum nächsten Post,

Dirk Schart

Weiterführende Links

Was ist Augmented Reality?

Metaio Inside AR

Mercedes Benz Blog

Mobile Studien: Google Glass

Bildquellen

RE’FLEKT GmbH

Mercedes Benz


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